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Christliches Umweltseminar Rötha e.V.
gegründet: 1982


Vorsitzender: Hansjörg Großert
Vorstand: Annette Groß, Birgid Heinichen, Sonja Sonneck
Mitglieder: Petra Friedrich, Jürgen Frisch, Jürgen Hanisch, Tobias Hollitzer. Dr. Rolf Jähnichen, Gabriele Kämpfner, Tina Kreißler, Philipp Misselwitz, Dieter Reich, Walter Christian und Brigitte Steinbach, Ulrich und Christina Voigt, Dr. Karl Weise, (Stand Januar 2006)

Unsere Zukunft hat schon begonnen -
Das Christliche Umweltseminar Rötha e. V. und die Arbeit des
Kulturbüros Espenhain




Berlin, 24. Juni 1998
(aus dem Text der Urkunde zur Verleihung des "Freiherr-vom-Stein-Preises" für das Jahr 1998)
"Hervorgegangen aus einer Protestgruppe, die mit Umweltgottesdiensten, Eingaben und der Aktion >Eine Mark für Espenhain< unter Leitung von Walter Christian Steinbach auf die katastrophale Umweltzerstörung im Südraum Leipzig aufmerksam machte, entwickelte sich das Christliche Umweltseminar Rötha nach der Wende zu einem Motor bei der Umsetzung eines neuen Leitbildes.
Der durch die Erfahrungen der Vorwendezeit geprägte Denkansatz, ökonomische, ökologische und soziale Probleme gleichberechtigt zu behandeln, beeinflußte die angestrebte ganzheitliche und nachhaltige Entwicklung der Region. Der Verein widmet sich bis heute der Revitalisierung des tiefgreifend gezeichneten Südraumes und der Gestaltung eines attraktiven und zukunftsweisenden Lebens-, Kultur- und Wirtschaftsraumes nach dem Willen der hier lebenden und arbeitenden Menschen."
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Espenhain, 20. Mai 2003
Kulturbüro im Werk Espenhain
Das Kulturbüro befindet sich - schaut man die Geschichte unseres Vereins an: folgerichtig, im Altwerk Espenhain (Feuerwehrgebäude).
Es wird seit 1994 von Brigitte Steinbach geleitet. Sie arbeitet mit jeweils 3 bis 5 MitarbeiterInnen zusammen. Markenzeichen sind vielfältige Ideen für ungewöhnliche Orte des BORNAER MUSIKSOMMERS, wie der WERKSTATT der TDE Espenhain, und des neu entdeckten Kulturgenerators in Witznitz, die oft einen besonderen Glanzpunkt aufweisen, und mit ansprechenden musikalischen Programmen einladen.
Jährlich finden im Sommer etwa 10 - 12 ganz unterschiedliche Konzerte statt, die sich auch über die Region hinaus regen Zuspruchs erfreuen. Ein "Nachklang" macht auch die Weihnachtszeit für Konzertbesucher interessant. Bei Gästen wie dem Thomanerchor, den Augsburger Domsingknaben und Startrompeter Ludwig Güttler mit virtuosi saxoniae sind 1000 Besucher keine Seltenheit.
Das Kulturbüro möchte mit seinen Konzerten auf den Reichtum unserer Region mit zahlreichen kulturhistorisch interessanten Herrenhäusern und Schlössern, Kirchen mit wertvollen Orgeln u. a. aufmerksam machen und für Besuche und Besichtigungen werben. Oft begleiten die Musikereignisse die Restaurierung, wie am Schloß Wiederau oder in der Dorfkirche Zitzschen.
Insbesondere die mögliche Umnutzung von Industriegebäuden als Zeichen des strukturellen Wandels konnte das Kulturbüro mit eindrücklichen Veranstaltungen einem begeisterten Publikum nahegebringen, und hat darüber hinaus auch Veranstaltungen im Tagebau und am Cospudener See organisiert.
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Als weiteren Arbeitszweig gibt das Christliche Umweltseminar Rötha e.V. mit seinem Kulturbüro die Reihe SÜDRAUMjournale heraus.
Seit 1996 geben wir die broschierte Reihe heraus. Sie ist ein Zeichen für die gefundene Identität unserer Region.
Die Themen der stets etwa 80 Seiten umfassenden, anspruchsvoll und aufwändig gestalteten Hefte beschäftigen sich mit unserer Vergangenheit, jedoch auch mit zukünftigen Möglichkeiten und inzwischen bewältigten Vorhaben.
Die Journale zu Themen des Südraums könnten zu einer Trauerarbeit hinsichtlich der industriellen Vergangenheit geführt haben. Sie sind jedoch vor allem eine hervorragende Bestandsaufnahme und Archivierung des sich vollziehenden Wandels.

Konzeption, Recherchen und Redaktion erarbeitet das Kulturbüro in eigener Regie.
Mitarbeiter sind auch eine erfreuliche Zahl engagierter Pensionäre der Region, geplant ist auch eine vereinsübergreifende Zusammenarbeit. Diese ehrenamtliche Mitarbeit kann nicht hoch genug bewertet werden, entstehen doch auf diese Art Texte von großer Dichte und Kraft.

Folgende Journale sind bisher erschienen:
  1. Mölbis "Unsere Zukunft hat schon begonnen" (vergriffen)
  2. Freizeit- und Erholungslandschaft Südraum Leipzig
  3. Erinnerungen (vergriffen)
  4. Angenehmes Wiederau
  5. Breunsdorf - Die Arbeit der Archäologen
  6. Evangelische Pfarrhäuser
  7. Zeit - Landschaften
  8. Die Abraumförderbrücke Böhlen II (Zwenkau)
  9. Begegnungen
  10. Glück auf, Witznitz
  11. An neuen Ufern - Dreiskau-Muckern
  12. Den Wandel zeigen - den Wandel erleben: Der Cospudener See
  13. Rötha und die Orgeln Gottfried Silbermanns
  14. Land in Sicht - Der Industriestandort Espenhain
  15. Braunkohle - Energie - Chemie
    80 Jahre Industrieentwicklung am Standort Böhlen - Lippendorf
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Engagement für eine Region mit Zukunft
Die Zukunftsstiftung Südraum Leipzig


Das Christliche Umweltseminar e. V. gründete im März 1999 eine Stiftung zugunsten von Forschung und Innovation: "Zukunftsstiftung Südraum Leipzig" und brachte 100000 DM aus der Sammlung "Eine Mark für Espenhain" als Grundstockvermögen ein.
Die Erträge der Stiftung sollen Projekten und Vorhaben zugute kommen, die den notwendigen Strukturwandel im Südraum Leipzig unterstützen. Die Campus Espenhain gGmbH übernimmt dabei die Funktion des Projektträgers.
Etwas tun für die Menschen der Region - der Kerngedanke damals wie heute.

Stifter
Stiftungsgründer ist das Christliche Umweltseminar Rötha e. V. Sein Anliegen ist auch weiterhin die ökologisch nachhaltige Entwicklung der Region.
Die VEAG Berlin stiftete gemeinsam mit ihren "Südpartnern" insgesamt 1,4 Millionen DM,
DOW Deutschland gab 200000 DM dazu.
Aus den Erträgnissen der Stiftung wird jährlich ein Zukunftspreis ausgeschrieben sowie Fördermittel für innovative Projekte ausgereicht.
Etwas tun für die Menschen der Region - der Kerngedanke damals wie heute.
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Freundliche Sponsoren unterstützen unsere Arbeit: MIBRAG, Sparkasse Leipzig (SÜDRAUMjournale), enviaM, Alltec GmbH, MUEG, MBS, Klemm und Hensen, Semmler Kanaltechnik GmbH, Institut für Neuwertwirtschaft (IfN), Siemens AG, Christian Steinbach Beteiligungen und Grundbesitz.

Der Bornaer Musiksommer ist Leitprojekt Kultur der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig.

Bornaer Musiksommer und Südraumjournale sind seit Januar 2003 in einem Projekt zusammengefasst:
WIR IM SÜDRAUM
KULTURBÜRO Espenhain
MUSIK - THEATER - WORT - BILD
Dieses Projekt wird durch den Kulturraum Leipziger Raum gefördert.

Unsere Arbeit im Südraum Leipzig wäre ohne diese tatkräftige Unterstützung nicht möglich. Herzlichen Dank!



Kontakt:

Postanschrift:
Christliches Umweltseminar Rötha e.V.
Siedlung des Friedens 24
04571 Rötha
Tel:  034206 / 5 42 42
Fax: 034206 / 7 37 84
e-mail: info@cur-kulturbuero.de
www: www.cur-kulturbuero.de

Arbeitsort Kulturbüro:
Leipziger Str. 34
04579 Espenhain
(Altwerk Espenhain, Feuerwehrgebäude)

Vorsitzender: Hansjörg Großert

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